Wie wird eine Website erstellt?
Wie kommt meine Site ins Internet?
Wie bekomme ich Besucher auf meine Seite?
Wie wirken Farben einer Website auf den Besucher & Das richtige Layout
Die Erstellung einer simplen Website ist prinzipiell sehr einfach. Auch hier gibt es wieder etliche Möglichkeiten. Am Anfang jeder Website steht jedoch das Konzept. Ohne Konzept wird eine Website nicht erfolgreich. Als nächsten Schritt sollte man sich überlegen, wie man seine Website schreiben will. Hier trennt sich, meiner Meinung nach, die Spreu vom Weizen. Es gibt die Möglichkeit, einen so genannten Homepagebaukasten zu verwenden. Hierbei muss man keine Skriptsprachen oder ähnliches beherrschen. Man arbeitet mit der Maus und fügt verschiedene Komponenten per Drag & Drop ein. Anschließend schreibt man ein paar Texte und die Seite kann online gehen. Oft sind solche Homepagebaukästen Websites, die auch gleich den erforderlichen Speicher am Server bereitstellen. Eine so erstelle Website ist, so denke ich, eigentlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, es werden Inhalte wie „Das ist meine Katze, das ist mein Hund, das bin ich“ verwendet. Dafür interessiert sich im Endeffekt niemand und die Seite bleibt
völlig unbekannt.
Eine weitere, sehr einfache Möglichkeit stellen so genannte What You See Is What You Get (WYSIWYG) Editoren dar. Microsoft Frontpage bietet zum Beispiel diese Möglichkeit an. Im Prinzip ist die Funktionsweise eines solchen Programms dieselbe wie bei einem Homepagebaukasten, aber ein klein wenig professioneller. Webdesigner, die sich mit solchen Programmen beschäftigen, stellen in der Regel seltener Inhalte wie weiter oben beschrieben („Das ist meine Katze, das ist mein Hund, das bin ich“) auf ihre Seiten. Vielmehr können so richtig gute und interessante Websites entstehen. Die Seite http://www.mrgreen.info/ ist zum Beispiel mit einem WYSIWYG-Editor erstellt worden.
Als dritte Möglichkeit gibt es noch die, meiner Meinung nach, beste Variante eine Website zu erstellen: Den gesamten Quelltext selbst zu schreiben. Denn nur so hat man die volle Kontrolle über seine Website und weiß auch, wie sie funktioniert. Natürlich muss man dazu die nötigen Scriptsprachen beherrschen (siehe dazu: 3. – Skriptsprachen und Markup-Languages). Außerdem wird sich eine auf diese Weise erstellte Website von den Millionen anderen Seiten im Internet unterscheiden. Ganz zu schweigen von den Technologien, die man auf diese Weise kennen lernt. Um auf diese Art eine Website zu erstellen, braucht man im Prinzip nur einen einfachen Texteditor (zum Beispiel Notepad unter Windows), dann muss man allerdings wirklich jede einzelne Codezeile selbst schreiben und kennen (Ich erstelle meine Websites größtenteils so, Beispiel: http://www.greatstuff.at/). Natürlich gibt es auch komfortable Web-Editoren, die zum Beispiel den Code für Framesets oder Tabellen mit einem einzigen Klick auf den entsprechenden Button in den Code einfügen. Beispiele für solche Programme sind zum Beispiel Macromedia Dreamweaver MX (sehr teures und professionelles Programm, unterstützt auch die WYSIWYG-Technologie) oder Phase 5 (Freeware, purer HTML-Editor ohne WYSIWYG-Funktion).