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Wie komme ich zu meinem eigenen Webserver?

Der raschen Modernisierung unserer Welt sei Dank: Webserver sind heutzutage keine unbezahlbaren Wundergeräte mehr. Im Gegenteil, sie sind in unserer Zeit gar nicht mehr wegzudenken. Gerade in den letzten Jahren kam es zu einem massiven Preisverfall, was die Angebote an Hosting- und Housingprodukten betrifft, natürlich sind auch die Anschaffungspreise der Hardware gefallen. Das hat zur Folge, dass immer mehr Menschen (gerade Privatleute) die Dienste eines Webservers nutzen. Um die Dienste eines Webservers zu nutzen, hat man drei Möglichkeiten:
Man kann seinen eigenen Webserver betreiben. Dazu benötigt man allerdings einen Rechner, die benötigte Software (siehe 1.2 – Welche Software findet bei Webservern Anwendung?) und eine Menge technisches Know-how was die Administration und Installation eines Webservers betrifft. Außerdem benötigt es eine Menge Zeit, den Server zu warten (Dazu gehören unter anderem regelmäßige Sicherheitsupdates oder Backups). Für Privatleute, die aus dem Webserver kein Geschäft machen können, ist diese Möglichkeit eher nicht zu empfehlen, da recht hohe laufende Kosten entstehen (Alleine eine entsprechende Anbindung an das Internet übersteigt die finanziellen Möglichkeiten vieler Privatleute).
Die zweite Möglichkeit wäre ein so genanntes Housingprodukt. Dabei mietet man einen kompletten Server. Auf diesen Server hat man vollen Zugriff, man kann individuelle Programme und Dienste installieren, das bedeutet man kann so nicht nur einen Webserver betreiben, sondern beispielsweise auch einen Mail- oder Gameserver. Aber gerade deswegen muss man auch über genügend Wissen verfügen, was die Verwaltung eines Servers betrifft. Die Kosten für einen solchen Root-Server belaufen sich von circa 40 Euro pro Monat bis mehrere hundert Euro pro Monat, je nach Leistung.
Die dritte und mitunter einfachste Möglichkeit, an einen Webserver zu kommen, sind Hostingangebote. Bei einem Hostingangebot bekommt man einen mehr oder weniger großen Speicherplatz auf einem Webserver zugeteilt. Ein solches Angebot hat eigentlich nur Vorteile: Man braucht sich um nichts zu kümmern, da sich der Anbieter um Serverinstandhaltung, Backups und Updates kümmert (ein wöchentliches Backup ist trotzdem empfehlenswert). Der größte Vorteil eines solchen Hostingangebots ist aber der Preis: Ausreichend Speicherplatz und Ressourcen für kleinere Webprojekte sind schon für wenige Euro zu haben, professionellere Angebote sind auch schon für weit unter hundert Euro verfügbar.

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